Hallstatt 7000: Archäologen live bei der Arbeit

Von 11.7.-12.8.2016 finden neue Grabungen im Hallstätter Hochtal statt

Hallstatt, 22. Juni 2016. Am 11. Juli 2016 macht sich ein Team von Archäologen auf den Weg ins Dachstein Salzkammergut um nach Relikten der letzten 7.000 Jahre zu suchen. Renommierte Frühgeschichtsforscher des NHM Wien gehen bis Mitte August im Außenareal der Salzwelten Hallstatt zu Werke. In dieser Zeit besteht die seltene und kostenlose Möglichkeit, Archäologie live zu erleben und aus erster Hand etwas über die Arbeit der Forscher zu erfahren.

Wer die Gelegenheit nutzen und „echten“ Archäologen über die Schulter schauen möchte findet dazu vom 11. Juli bis zum 12. August 2016, jeweils Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 16 Uhr Gelegenheit. Am 20. und 21. August präsentieren die Forscher dann ihre neuesten Ergebnisse bei „Archäologie am Berg“, ebenfalls eine kostenlose Veranstaltung. In unmittelbarer Nähe des Forschungsareals bei den prähistorischen Gräberfeldern befindet sich auch der Zugang zu den Salzwelten Hallstatt. Das älteste Salzbergwerk der Welt gibt im Bronzezeitkino und bei den Führungen weitere Einblicke in die Jahrtausende alte Geschichte.
Grabungen in Hallstatt  Blick über Hallstatt aus dem Hochtal 

Welche Schätze tatsächlich noch im geschichtsträchtigen Boden in und um die heutigen Salzwelten verborgen liegen weiß niemand so genau. Tatsache ist, dass in der Welterberegion einige der wertvollsten frühgeschichtlichen Funde gemacht wurden, die letztlich auch den Begriff der Hallstattzeit geprägt haben. Seit der Bronzezeit graben Menschen hier in den Stollen nach Salz und hinterließen dabei unzählige Spuren. Von konservierten „Mumien“, über Knochen- und Bekleidungsfragmente, bis zu Werkzeugen und Gegenständen des täglichen Lebens – das Hochtal und das Gestein in den Salzwelten ist seit 60 Jahren für immer neue archäologische Überraschungen gut.

Holzstiege aus der Bronzezeit„Heuer haben wir uns vorgenommen die Grabungen am Langmoosbach fortzusetzen um die umfassende und spannende Geschichte des Hallstätter Hochtales noch besser zu verstehen, d.h. wir wollen nicht nur Gräber der Hallstattkultur, sondern auch Siedlungsreste der späten Bronzezeit näher untersuchen“ verrät Dr. Anton Kern, Grabungsleiter und Direktor der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Zuletzt durfte das Team sich über Entdeckungen wie eine über 3000 Jahre alte, relativ gut erhaltene Holzkonstruktion, deren Funktion aber noch nicht geklärt ist, freuen.

Weitere Informationen unter www.salzwelten.at/hallstatt

Pressekontakt:

Salzwelten Gesellschaft m.b.H.
Helga Pucher, Tel. +43 6132 200 2492, Mobil: 0676 8781 2492
helga.pucher@salzwelten.at

Double-M Communications
Madeleine Mitrovic, Tel. 0664 450 99 61
mitrovic@double-m.at

Über die Salzwelten
Die Salzwelten GmbH ist ein Tochterunternehmen der Salinen Austria AG und seit 1994 als eigenes Profit Center für touristische Vermarktung, Betrieb und Verwaltung der drei Schaubergwerke in Hallstatt, Altaussee und Bad Dürrnberg bei Hallein verantwortlich. Zum Geschäftsfeld der Salzwelten GmbH zählen neben den 3 Schaubergwerken noch der Betrieb der Salzshops, der Hallstätter Salzbergbahn sowie die Aussichtsplattform Welterbeblick in Hallstatt. Auf dem unmittelbar angrenzenden Areal rund um die Salzwelten befinden sich auch noch das Gräberfeld im Hallstätter Hochtal (eine aktive archäologische Grabungsstätte), das Keltendorf SALINA in Hallein sowie die Via Salis, ein Themenwanderweg rund ums Salz in Altaussee. Geschäftsführer der Salzwelten GmbH ist Kurt Thomanek, der seit 1997 im Betrieb beschäftigt und dessen Familie seit Jahrzehnten mit dem Bergbau verbunden ist.
2015 erwirtschafteten die Salzwelten einen Gesamtumsatz in Höhe von 7 Millionen Euro. Jährlich werden die drei Schaubergwerke von rund 450.000 Gästen besucht. Für den laufenden Betrieb sind je nach Saison bis zu 100 Mitarbeiter verantwortlich (Stand: März 2016).
www.salzwelten.at

 

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