Lesenswert (brand eins) – Bowlen Sie noch, oder flippern Sie schon?

Ein feiner Artikel im Magazin brand eins (Ausgabe 02/2015) trifft den Nagel ziemlich gut auf den Kopf, zumindest für mein Empfinden. In a nutshell: Rollte die Marketingkugel früher über halbwegs überschaubare Bowlingbahnen (die dann schon oder nicht trafen, aber schön fachmännisch interpretierbar waren), spielen wir im Marketing heute Flipper mit vielen Kugeln und wenig Kontrolle (denn wieviel Kontrolle liefern die vielen neuen Kennzahlen aus der digitalen Welt wirklich?).

Eine Stelle im Artikel finde ich besonders spannend und deckt sich völlig mit meinem Eindruck der Geschehnisse. Zitiert wird Thorsten Hennig-Thurau, Professor für Marketing und Medien an der Universität in Münster, dessen Beobachtung zufolge weicht „die weinerliche Stimmung im Management etablierter Unternehmen der Haltung: Lasst uns die digitale Herausforderung annehmen. Die Bowling-Ära war für uns eine extrem geile Zeit. Aber die kommt nicht zurück. Und vielleicht macht flippern ja sogar noch mehr Spaß.“

Ja, flippern man Spaß! Und das sage ich als waschechtes „Hybrid der Marketinggenerationen“. Es ist spannend, die Generationenbrücke zu schlagen, altes Basiswissen wie „der Kunde ist König“ in die neue „LOL und Per-Click Welt“ hinüber zu retten! Wie alles auf der Welt ist es ein Findungsprozess, mit Teamwork und mit Konkurrenzkampf. Der Spielzeugladen hat sich eben verändert, nicht aber die Lust am Spielen selbst. Und wie Muttern einst schon sagte: „Spielt mit dem, was da ist oder lasst Euch etwas einfallen“.

Zum Artikel: http://www.brandeins.de/archiv/2015/marketing/wie-funktioniert-gutes-marketing-flipper-statt-bowling/

30 Jahre OKI in Europa

Vom Nadeldrucker bis zur 5-Farb-Druck-Innovation

Brunn am Gebirge, 10. Februar 2015 – Die frühen Errungenschaften der Bürodrucker wirken heute wie aus einer anderen Welt. Und doch war der Nadeldrucker ML100 von OKI im Jahr 1984 ein populäres Bürogerät. Heuer feiert OKI sein 30-jähriges Bestandsjubiläum in Europa. Der Pionier des LED-Drucks kann auf eine Reihe von Innovationen und Veränderungen im Printing Business zurückblicken.

Die letzten drei Jahrzehnte waren von rasanten technologischen Weiterentwicklungen getragen. Hand in Hand mit dem PC setzten die Office-Drucksysteme wichtige Meilensteine im Business-Alltag. Als der japanische Druckerkonzern OKI im Jahr 1984 seine erste Europa-Niederlassung in Düsseldorf eröffnete, galten die robusten und langlebigen SIDM (Serial Impact Dot Matrix) Drucker als state-of-the-art. „Erst in den letzten Jahren ist es gelungen, diese extreme Unzerstörbarkeit der Matrixdrucker in schwierigen Arbeitsumgebungen auch mit modernen Druckern zu gewährleisten „, erinnert sich Karl Hawlik, Geschäftsführer von OKI Österreich.

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Die Achtziger: Schneller, leiser, schöner
Mit dem Siegeszug der Office PCs wurde bald der Ruf nach schnelleren, leiseren und hochwertigeren Druckern laut. Schon 1989 brachte OKI den europaweit ersten LED Drucker auf den Markt. Die Modelle OL400 und OL800 ermöglichten in den späten Achzigern eine völlig neue Druckqualität für denDesktop-Office-Einsatz.

Foto OKI OL400 aus 1989

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